Von Saragossa aus reisen wir gut 100 Kilometer nach Südwesten bis Nuévalos, einem kleinen Ort am Embalse de la Tranquera. Etwa drei Kilometer weiter liegt das Monasterio de Piedra, dessen Wasserpark- Anlage wir besuchen wollen. Das Kloster ist schon seit 1843 in weltlichen Händen und wurde in den Folgejahren zu einem luxuriösen Hotel mit dahinter liegendem Landschaftsgarten umgebaut. Der Park bietet für den nicht geringen, aber lohnenswerten Eintrittspreis von 12,50€ für eine/n „Senior/in“ eine unglaubliche Vielfalt an Wasserfällen, Bächen, Seen, Felsen und Felshöhlen und Pflanzen.
„Von den Highlights Kastiliens bis zur Alhambra in Granada“ weiterlesenWinterreise 2023/2024
Auf nach Spanien und Marokko!
Am 21. November starten wir zu unserer Winterreise. Gerade rechtzeitig vor dem Kälteeinbruch mit viel Schnee in Deutschland, wie sich wenige Tage später herausstellt. Die Heizung in unserer Biene ist repariert, und der neue Fahrradträger ist angebracht, also steht einer Abfahrt nichts mehr entgegen.

Über Lothringen und das Saarland zurück nach Hause
28. September
Genug Elsass erkundet – die Fahrt geht weiter in Richtung Nordosten, durch die Ausläufer der Vogesen bis in die große Seen- Landschaft östlich von Saarbourg. Am Petit Étang, Ableger des Grand Ruisseau, finden wir einen sehr ruhig gelegenen Campingplatz in Gondrexange. Auf dem Platz haben sehr viele Dauercamper ihre Wohnwagen platziert, doch am hinteren Ende der Wiese stehen ein paar Wohnmobile, und hier, in unmittelbarer Seenähe, lassen wir uns für drei Nächte nieder.


Das Elsass: Weinberge, hübsche Städte und viele Radtouren
17. September
Nach dem letzten geruhsamen Tag in den Ausläufern der Vogesen wollen wir das Elsass von Süden nach Norden weiter erkunden. Einen Gesamtüberblick über die bäuerlichen und dörflichen Gebäudetypen bietet das Ecomusée d´Alsace bei Ungersheim in der Nähe von Mülhausen. An diesem heißen Sonntag freuen wir uns über die großflächig mit Sonnenkollektoren bedeckten Parkplätze, die hoch genug sind, um Biene darunter im Schatten abzustellen. Zweifach haben wir Glück: Heute ist der Eintritt für jede 2. Person kostenlos, da der „Europäische Tag des offenen Denkmals“ gefeiert wird.

Hoch hinauf in die Vogesen
Am 9. September fahren wir mit Biene zügig vorbei an Karlsruhe und Straßburg in Richtung Elsass und über Kaysersberg und Orbey hinauf in die Vogesen. Für die nächsten Tage kündigt der Wetterbericht für diesen Teil Frankreichs sehr warmes und sonniges Wetter an, und so denken wir, dass es in den Höhen dieses Mittelgebirges noch warm, aber nicht zu heiß ist. Es ist noch früh am Nachmittag, und wir steuern zunächst den Lac Noir an, einen kleinen eiszeitlichen Karsee an der Route des Crêtes. Wie die anderen Karseen entstand auch der Lac Noir in der letzten Phase der Eiszeit im Alpenraum.
Auf dem kleinen Parkplatz am Ostufer finden wir eine Parkbucht. Von hier aus laufen wir um den kleinen See – wobei der Spaziergang immer mehr zu einer Klettertour wird; der Weg wandelt sich zu einem Pfad aus Geröll und Felsen.
„Hoch hinauf in die Vogesen“ weiterlesenHerbstreise ins Elsass
1. September
Nach fast sechs Monaten, die mit Umzug, viel Besuch und Gewöhnen an die neue Wohnumgebung sowie kleineren Reisen ausgefüllt waren, reisen wir nun endlich wieder mit Biene. Durch das Sauerland geht es in gemächlichem Tempo nach Freiberg am Neckar, wo Biene in der Rostschutzklinik Freiberg einer Unterboden- und Hohlraum-Rostschutzkur unterzogen wird. Für diese Woche haben wir eine Ferienwohnung gemietet, von der aus wir einige Radtouren am Neckar, an der Rems und der Murr entlang machen.

Vom Alentejo über Spanien, Frankreich und Belgien zurück nach Deutschland
16. März
Glücklicherweise gelingt es uns, mit dem zugesandten QR-Code die Schranke des Stellplatzes am Barragem zu öffnen. Wenig später parken wir in Castelo de Vide am Ortseingang, um durch den auf einem Berggrad liegenden Ort mit seinen steilen Gassen zu schlendern und das alte Castelo zu besuchen. Ein hübscher Ort, belebt und quirlig an diesem Morgen, mit etlichen Hotels, einige im Jugendstil erbaut, und einem kleinen Park. Die Burganlage am Ende des Bergsporns umfasst etliche noch bewohnte kleine Häuser und bewirtschaftete Gärten sowie die Überreste einer Kirche und einige verfallende Gebäude. Der Burgturm ist frisch renoviert und zugänglich – natürlich klettern wir hinauf und genießen den Ausblick in alle Richtungen.
„Vom Alentejo über Spanien, Frankreich und Belgien zurück nach Deutschland“ weiterlesenVom Atlantik über Porto ins Alto Alentejo
Am Atlantik
Nachdem wir uns in Mira ein wenig umgeschaut haben, finden wir in Gafanha da Boa Hora einen sehr schönen und preiswerten Stellplatz für drei Nächte.




Obidos, Tomar und die grüne Pampa
Obidos
Von Peniche fahren wir nach Obidos, einer hübschen Kleinstadt im Centro. Sie ist bekannt für die noch vollständig erhalten gebliebene begehbare Stadtmauer und die weißen, mit Blau und Gelb abgesetzten Häuser. Die Stadt wurde seit dem 12. Jahrhundert von mehreren Königen den jeweiligen Königinnen als Hochzeitsgeschenk vermacht, weshalb sie den Beinamen Vila das Rainhas trägt. Seit 2015 gehört der Ort zum UNESCO- Kulturerbe.
Vom Parkplatz aus gehen wir am Aquädukt, welches 1570 errichtet wurde, entlang und betreten die Stadt durch das mit Azuleios und Gemälden ausgekleidete Stadttor.



An der Costa Vicentina entlang nach Lissabon und weiter bis Peniche
15. Februar
Von Lagos fahren wir Richtung Westküste. Sobald wir die Algarve verlassen, wird alles ruhiger und gemächlicher. Leere Straßen, wenig Menschen, grüne Pflanzen…
Wir finden auf dem großen Parkplatz am Praia do Amado einen guten Nachtplatz. Außer unserer Biene stehen hier noch mindestens fünfzehn weitere Camper, offenbar wird das Übernachten hier geduldet. Ruhig und einsam ist es hier, nur die Wellen rauschen.

