Die Vorbereitungen für die nächste Reise laufen auf Hochtouren. Im Winterhalbjahr soll es über Südtirol Richtung Kroatien, Montenegro, Albanien bis Südgriechenland und auf den Peloponnes gehen. Dazu wollen wir uns viel Zeit lassen.
An der Biene haben wir für diese lange Reise noch ein paar kleine Verbesserungen und Verschönerungen vorgenommen. Innen an der vorderen Schlafzimmerwand gibt es nun eine Tapete aus weiß und gelb melierten Filzkacheln, außen haben wir auf der Rückwand ein Rohr angebracht, in dem lange Gegenstände wie Wanderstöcke, Abspannstangen und Sonnenschirm verstaut werden können.
Allerdings werden wir uns für die nächsten Monate mit einem Kartuschen-Gaskocher und einer Elektro- Herdplatte für den Notfall begnügen müssen: Vor zwei Wochen wurde der Gasherd aufgrund einer Rückrufaktion wegen undichter Gasschläuche ausgebaut – wegen Materialmangels kann dieser aber nicht repariert werden und auch nicht durch einen neuen Gasherd ersetzt werden. Ärgerlich, aber unabänderlich.
25. September
Nach einem Besuch in Fulda und einer Inspektion unserer Biene in Mering fahren wir über den Fernpass zum Reschensee hinunter und verbringen in St. Valentin auf der Haide unsere erste Nacht.
14.- 18. August
Am 14. August beginnt unsere Rückreise. Wir verlassen Käsmu und den Lahemaa Nationalpark, einen der schönsten Orte unserer Reise. Zügig geht es an der Nordküste Estlands entlang bis Jorvi, von dort nach Süden bis zum Kloster Pühtitsa in Kuremäe. Als erstes russisch- orthodoxes Kloster auf estnischem Boden wurde es 1891 gegründet und war durchgehend bewirtschaftet. Heute leben und arbeiten hier noch etwa 100 Nonnen.

8. bis 13. August
In Haapsalu parken wir an der Bischofsburg, einer Ordensburgruine mit einer riesigen Domkirche, über deren Ausmaße wir staunen. Veranstaltungen finden hier zur Zeit nicht statt, aber es wird fleißig an Podesten gewerkelt. Der Eintritt in das Burgmuseum ist uns mit 14€ pro Person zu teuer, doch auch beim Laufen um die Ruine und in der Vorburg sehen wir genug.

28. bis 30. Juli
Auf dem Weg nach Estland übernachten wir noch einmal in Tuja und in der kleinen Grenzstadt Ainazi.
23.-28. Juli
Bevor wir uns Riga anschauen, machen wir noch einen Zwischenstopp im Kemeri- Nationalpark, etwa 40 km östlich von Riga gelegen. Das Hochmoor, welches die Kernzone des Nationalparks bildet, ist am Nachmittag wenig besucht.
„Riga und der Gauja- Nationalpark“ weiterlesen18.-22. Juli
Vom Camping Sili fahren wir heute nach Kuldiga. In Alsunga besuchen wir den Sonntagsmarkt mit vielen Leckereien aus der Region und einigen Informationen über die hiesigen Traditionen. Eine Frau aus der Region erzählt mir, dass je nach Alter die Frauen unterschiedliche Trachten mit unterschiedlichen Gürteln, Handgelenk-Stulpen und unterschiedlichen Schmuckstücken tragen. An einem Stand kaufe ich Karotten-Rhabarber-Marmelade, an einem anderen teste ich Rhabarberwein, der allerdings sehr süß ist. Lieber nehme ich eine Flasche Birkenwein mit.

12.-17. Juli
Auf dem Campingplatz Mikjani bleiben wir zwei Tage. Es ist ein einfacher Platz, direkt hinter einem Wäldchen und den Dünen gelegen.
Es ist weiterhin sehr heiß, und die Bremsen verfolgen uns durch den Wald. Da hilft nur Anti-Brumm, Chemie hin oder her. Am Strand genießen wir nach einem kräftigen Gewitter das magische letzte Sonnenlicht.
„In Lettland“ weiterlesen10.-12. Juli

Ein schöner Stellplatz direkt am See!
Vom Campingplatz am Plateliu- See machen wir zwei Radausflüge. Bei freundlichem sonnigen Wetter radeln wir um den See. Die abwechslungsreiche, hügelige Wald- und Wiesenlandschaft gefällt uns.

5./6. Juli
Abends befahren wir die Fähre, die uns von Kiel bis nach Klaipeda bringt. 23 Stunden dauert die Fahrt, und am nächsten Abend landen wir nach einer weiteren halbstündigen Autofahrt an unserem ersten Zielort, in Dreverna, etwa 30km südlich von Klaipeda.